Frühdiabetes zu entdecken geht einfach und schnell über einen einfachen Bluttest:

Gehen Sie nüchtern zur Blutabnahme zu Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, oder mit einer Überweisung direkt ins Labor. Dort werden anhand Ihrer Blutprobe Ihr Blutzucker und Ihr Langzeitblutzucker (=HbA1c) bestimmt.

Die ausführlichste Methode, Frühdiabetes zu erkennen, ist ein Zuckerbelastungstest im Labor. Dieser dauert gute 2 Stunden und erfordert eine Zuweisung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.


So ordnen Sie Ihre Laborwerte richtig ein:

Normal Frühdiabetes Diabetes
Blutzucker, nüchtern (mg/dl)* ≤99 100-125 ≥126
HbA1c (%)** ≤5.6 5.7-6.4 ≥6.5
Blutzucker, 2 Stunden nach Zuckerbelastung (mg/dl)* ≤139 140-199 ≥200

* Werte beziehen sich auf venöses Plasma
** Grenzwerte in mmol/mol: normal ≤38 mmol/mol; Frühdiabetes 39-46 mmol/mol, Diabetes ≥47 mmol/mol


Welche Bedeutung haben diese Laborwerte für Sie?

  • Alle Werte liegen im Normalbereich: Aktuell sind Sie nicht an Diabetes erkrankt und haben auch keinen Frühdiabetes. Mit richtiger Ernährung und regelmäßiger Bewegung können Sie vorsorgen, dass sich daran auch in den nächsten Jahren nichts ändert. Wiederholen Sie zur Sicherheit den Test alle 3 Jahre.
  • Ein oder mehrere Werte liegen in der Diabetes-Spalte: Gehen Sie unverzüglich zu Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um Therapiemöglichkeiten zu besprechen.
  • Ein oder mehrere Werte weisen auf Frühdiabetes hin: Ihr Risiko, in naher Zukunft an Diabetes zu erkranken, ist hoch. Handeln Sie jetzt: Durch vernünftige Ernährung und regelmäßige Bewegung können Sie Ihr Diabetes-Risiko um mehr als die Hälfte reduzieren.

Erfahren Sie hier, wie das geht »